Fährhaus Hesse in Dresden-Laubegast

Laubegast, ein Ortsteil von Dresden, liegt direkt am Ufer der Elbe. Als ehemaliges Fischerdorf ist Laubegast ein Ort mit dörflichem, aber auch kleinstädtischem Charakter.

Besuchen Sie Dresden und erleben Sie die Kunst- und Kulturstadt mit seinen einmaligen Sehenswürdigkeiten und Kunstschätzen von Weltrang, z. B. die Frauenkirche, den Zwinger, das Dresdner Schloss und die Hofkirche. Weltberühmt sind die Gemäldegalerie Alte Meister und Raffaels „Sixtinischer Madonna“. Ebenso einen Besuch wert sind der nahe gelegene Schlosspark Pillnitz, die Porzellanstadt Meißen oder das Schloss Moritzburg. Auch landschaftlich hat unsere Umgebung viel zu bieten, so z. B. die Sächsische Schweiz mit der Bastei, der König- und Lilienstein oder das Osterzgebirge mit tiefen Wäldern und volkstümlicher Tradition.


Restaurants in Laubegast

Sommer´s Wirtshaus

Sommer´s Wirtshaus

Zum Gerücht in Laubegast

Zum Gerücht in Laubegast

Ristorante & Pizzeria Medici

Ristorante & Pizzeria Medici

Ehemaliges Fährgut erbaut anno 1733

Die Historie des Fährhauses in Dresden reicht bis weit in das 18. Jahrhundert zurück. Es wurde 1733 erbaut und zählt damit zu den ältesten Gebäuden in Dresden-Laubegast.

Seit 1901 war das Fährhaus im Besitz der Familie Hesse und wurde in fünf Generationen bewirtschaftet. Es war ein Teil des Fährgutes, zu welchem u. a. der Fähr- und Gesellschaftsdampfer „Johanna“, die Gierseilfähre „Roland“ („Fliegende Fähre“) sowie das Elbebad auf der Hosterwitzer Elbseite gehörten.

Bis 1959 arbeitete die Familie im Fährbetrieb: die Fährmänner Wilhelm, Richard, Otto und Walter Hesse. Sie hatten meist mehrere „Standbeine“. Der Urgroßvater Richard Hesse z. B. betrieb auf unserem Grundstück ab 1910 neben dem Fährgeschäft noch eine Kohlenhandlung und eine Schnapsbrennerei.

Im Jahr 1989 hat die Familie Jochen Hesse, das unter Denkmalschutz stehende Fährhaus übernommen. Mit Liebe und Traditionsbewusstsein damals sowie 2002 und 2013 (nach den Elbehochwassern) saniert.

Das Hochwasser der Elbe in Dresden mit einem Pegel von 8,76 Metern hatte Laubegast im Juni 2013, nach 11 Jahren, wieder zu einer Insel gemacht. Das Fährhaus erlitt durch diese Flutkatastrophe erneut einen Totalschaden, das gesamte Gelände war überflutet. Fast alle damaligen Gästezimmer, die Gasträume des Restaurants sowie die Küche, Lagerräume und das Büro wurden dabei vollkommen zerstört.

Mit Geldspenden u. a. der Gäste sowie der Kraft durch die Anteilnahme wurde das Fährhaus wieder komplett zu sanieren.

Der Dank gilt allen Helfern.

Hochwasser 2013

Donnerstag, 6. Juni 2013, Höchster Pegelstand

Freitag, 7. Juni 2013, das Wasser sinkt, aufatmen!

Samstag, 8. Juni 2013, Start der Beseitigung der Hochwasserschäden