Start Fährhaus Hesse in Dresden-Laubegast

Ehemaliges Fährgut erbaut anno 1733

Die Historie des Fährhauses in Dresden reicht bis weit in das 18. Jahrhundert zurück. Es wurde 1733 erbaut und zählt damit zu den ältesten Gebäuden in Dresden-Laubegast.

Seit 1901 war das Fährhaus im Besitz der Familie Hesse und wurde in fünf Generationen bewirtschaftet. Es war ein Teil des Fährgutes, zu welchem u. a. der Fähr- und Gesellschaftsdampfer „Johanna“, die Gierseilfähre „Roland“ („Fliegende Fähre“) sowie das Elbebad auf der Hosterwitzer Elbseite gehörten.

Bis 1959 arbeitete die Familie im Fährbetrieb: die Fährmänner Wilhelm, Richard, Otto und Walter Hesse. Sie hatten meist mehrere „Standbeine“. Der Urgroßvater Richard Hesse z. B. betrieb auf unserem Grundstück ab 1910 neben dem Fährgeschäft noch eine Kohlenhandlung und eine Schnapsbrennerei.

Im Jahr 1989 hat die Familie Jochen Hesse, das unter Denkmalschutz stehende Fährhaus übernommen. Mit Liebe und Traditionsbewusstsein damals sowie 2002 und 2013 (nach den Elbehochwassern) saniert.